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Viszerale-Therapie Thorax im osteopraktischen Kontext



Der Thorax ist das meist vernachlässigte Gebiet in der physiotherapeutischen Arbeit. Hier laufen alle Schaltstellen des Körpers zusammen. Der gesamte Abfluss des unteren Körpers läuft dort zusammen, und die Lymphflüssigkeit muss über die Halsvene abtransportiert werden. Im Thorax liegt das Herz, das ausschlaggebend für die Leistungsfähigkeit des Patienten ist. Ein Herz kann in einem nicht gut funktionierenden Thorax nicht vernünftig arbeiten. Rippenblockierungen können dauerhaft große Schmerzen verursachen, die wir mit Wirbelsäulenbeschwerden verwechseln. Rippenblockierungen können aber auch das vegetative Nervensystem stören. Im Thorax wird über die vegetative Regelung die Kapillardurchblutung in großen Teilen des Körpers geregelt. Durch sanfte Techniken lassen sich die Rippen gut behandeln.


Im Kurs zeigen wir Ihnen, wie Sie fasziale Züge vom Thorax zum Hals auflösen, die die Halswirbelsäule beeinflussen können. Eine Halswirbelsäule zu behandeln ohne das Mediastinum mit zu behandeln, hat oft nur einen kurzfristigen Erfolg. Meist kommen die Patienten nach drei Tagen wieder in die Praxis und die Verspannung oder Schmerzen sind zurückgekommen. Die Patienten sind trotzdem zufrieden, weil sie jedes Mal wenn sie in die Praxis kommen so behandelt werden, dass es ihnen gut tut aber die Ursache ist nicht behoben.

Wir vermitteln Ihnen das Wissen über die Einflüsse der inneren Organe des Thorax auf die Schulter, die Halswirbelsäule, die Brustwirbelsäule, aber auch die Einwirkung von faszialen und parietalen Einflüssen auf das Organsystem. Die Schulter, der Ellenbogen, Verdauungsbeschwerden, Tinnitus, Sodbrennen und Reflux lassen sich über ein Thoraxbehandlung gut beeinflussen. Den Thorax in das gesamte Behandlungskonzept zu integrieren, ist ebenso wichtig, wie ein Kniegelenk gut zu behandeln, wenn nicht sogar wichtiger.

Wenn wir eine Durchblutungsverbesserung im Gewebe erreichen wollen, ist es häufig sinnvoller den Schalter für die Blutversorgung anzustellen, anstatt die Muskulatur zu massieren. Der Thorax ist mit seinen beiden Zwerchfellen nach oben und unten abgeschlossen, durch diese laufen Blutgefäße, Nerven und Venen. Bei einer erhöhten Spannung gibt es Durchblutungsstörungen und Abflussstörungen oder Nervenirritationen.

Schulterschmerzen können über die Irritation des N.Prenicus aus dem Thoraxbereich aber auch aus dem Bauchraum kommen. Hier ist es wichtig zu unterscheiden, woher die Problematik kommt und wo und wie wir behandeln müssen.

An den Rippen setzt der Pectoralis an und kann den Zug der Rippen auf die Schulter übertragen. Warum steht die Schulter vorne und lässt sich auch mit Dehnübungen nicht nach hinten bringen oder wieder nur kurzfristig? Sternaler Zug setzt sich über den Sternocleidomatoideus zum Temporale fort, in dem sich der Hörapparat und das Gleichgewichtssystem befinden. Über dieses System haben wir wieder Einfluss auf Hörstörungen, Tinnitus und Schwindel.

Auch die die Schilddrüse können wir gut über den Thorax beeinflussen. Herpes Neuralgien, auch im Bereich der Rippen lassen sich mit dem Denkmodel der Osteopathie gut erklären und behandeln. Warum ist ein Mensch übersäuert? Auch hier liegt eine Lösung im Thorax. Wir denken immer nur an Ernährung, aber das ist einseitig gedacht. Über die Arbeit am Thorax werden die Patienten wieder richtig durchatmen können, was wiederum einen Einfluss auf den ganzen Körper und die Entspannungsfähigkeit der Körpers hat und damit wieder einen Einfluss auf das vegetative Nervensystem.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie das Zertifikat Viszeral-Therapeut Thorax.

Die Kursteile werden von der Schule für Osteopathie (SFO) anerkannt.

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